Vitalpilze – Powerpilze für Ihre Gesundheit
Pilze bilden eine eigenständige Gruppe unter den Organismen. Sie enthalten kein Chlorophyll und beziehen ihre Lebensenergie nicht wie Pflanzen auch aus dem Sonnenlicht, sondern ausschließlich aus dem Substrat, auf dem sie wachsen. Man unterscheidet die Gruppe der Ascomyceten, die keine Fruchtkörper bilden, und die Basidiomyceten, die Fruchtkörper bilden. Zur Gruppe der Ascomyceten gehört zum Beispiel das Penicillin, ein bekanntes Antibiotikum, sowie Schimmelpilze und Hefen. Die hier angesprochenen Vitalpilze gehören zur Gruppe der Basidiomyceten, die alle Hutpilze enthält.
Vitalpilze sind zum Teil ganz normale Speisepilze, die aber vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin bereits seit tausenden von Jahren gegen eine ganze Reihe von Krankheiten mit beachtlichem Erfolg eingesetzt werden. Die Fruchtkörper und auch das Mycel dieser Pilze enthalten viele ernährungsphysiologisch bedeutsame Biovitalstoffe, wie Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren und Polysaccharide. Vitalpilze unterdrücken keine Symptome, sonder sind in der Lage, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen. Sie haben vielfach regulierende Wirkung, das heißt, sie wirken z.B. bei hohem oder niedrigem Blutdruck, bei Depression oder Hyperaktivität, bei Durchfall oder Verstopfung, und so weiter.
Es gibt 10 wichtige Heilpilze, die sowohl bei Menschen als auch bei Tieren mit großem Erfolg als Nahrungsergänzung eingesetzt werden. Besonders wichtige Indikationen sind Tumorerkrankungen, chronische Bronchitis, Asthma, Parasitenbefall, Borreliose, Infektionskrankheiten, Darmflorastörungen, Diabetes, Ödeme, Herzerkrankungen, Magengeschwüre bis hin zu Schlafstörungen und Übergewicht.
Die Pilze werden als Pilzpulver lose oder in Kapseln angeboten, durch aufkochen und extrahieren entstehen 20fach konzentrierte Extrakte, die die Aufnahme noch größerer Wirkstoffmengen ermöglichen.
Shiitake (Lentinula edodes)
Stammt aus Asien und ist dort ein sehr beliebter Speisepilz. Auch therapeutisch wird er dort bereits seit ca. 2.000 Jahren eingesetzt. Neben einem breiten Spektrum an Biovitalstoffen enthält er essentielle Aminosäuren und Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Kalium und Zink. Das Wirkspektrum umfaßt vor allem gefäßprotektive, cholesterinsenkende und antikanzerogene Eigenschaften. Daneben wird er bei Magengeschwüren, Bronchitis, Allergien und Diabetes eingesetzt.
Reishi (Ganoderma lucidum)
Ist hart und schmeckt bitter, daher kommt er ausschließlich zu Heilzwecken zum Einsatz. Neben Mineralstoffen und Spurenelementen enthält er Aminosäuren, Polysaccharide und Titerpene. In Japan ist er als Krebsmedikament zugelassen, weiters wird er auch bei psychischen Störungen, zur Leberstärkung, bei Allergien, bei Bluthochdruck und zur Immunstimulierung eingesetzt.
Mandelpilz (Agaricus blazei murrill)
Ist ein schmackhafter Speisepilz, der aus dem Regenwald Brasiliens stammt. Er wirkt besonders positiv auf das Immunsystem und bei Krebserkrankungen. Dieser Pilz enthält den größten Polysaccharidanteil aller Vitalpilze sowie Vitamine und Spurenelemente. Auch auf Leber uund Gefäßerkrankungen zeigt sich eine positive Wirkung.
Raupenpilz (Cordyceps sinensis)
Dieser Pilz kommt in 3000 bis 5000 Metern Höhe in ostasiatischen Gebirgen vor. Sein Substrat ist eine bestimmte Raupenart, die er befällt und aus der heraus er seine länglichen Fruchtkörper bildet. Das Mycel des Pilzes wird heute auf Nährböden ohne Raupen gezüchtet und zu Extrakten verarbeitet. Wirksame Inhaltstoffe sind vor allem Cordycephin und Ergosterol, die vor allem bei psychischen Beschwerden, zur Entzündungshemmung, zur Immunstimulierung sowie zur Leistungssteigerung eingesetzt werden.
Maitake (Grifola frondosa)
Ist ein guter Speisepilz, dessen wirksame Bestandteile die Polysaccharide Grifolan und Grifolin sind. Er wird zur Stärkung des Immunsystems und der Darmflora eingesetzt, aber auch bei Diabetes, Arteriosklerose und zur Krebstherapie.
Schopftintling (Coprinus comatus)
Ist ein heimischer Speisepilz, der auf Wiesen und Äckern vorkommt. Er enthält alle acht essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffe und BVitamine. Er wird bei Diabetes, Durchblutungsstörungen und Darmflorastörungen empfohlen.
Chinesische Morchel (Auricularia auricula judae)
Ist als Speisepilz beinahe weltweit verbreitet. Sie enthält Vitamine, Eiweiße und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Phosphor und Silizium. Die Chinesische Morchel hat vor allem hemmende Wirkung auf Entzündungen und auf die Blutgerinnung. Ihr Einsatzgebiet findet Sie vor allem bei Thrombosen, Übergewicht und zur Blutdruckregulierung.
Igelstachelbart ( Hericium erinaceus)
Ist ein vorzüglicher heimischer Speisepilz. Als Inhaltsstoffe sind reichlich Kalium, Zink, Eisen, Germanium, Selen, Phosphor, alle essentiellen Aminosäuren sowie Polysaccharide nachgewiesen. Er wirkt vor allem positiv auf das Verdauungssystem, bei Magengeschwüren und Krebs sowie Immunstimulierend.
Schmetterlingstramete ( Coriolus versicolor)
Wächst auf abgestorbenem Laubholz, ist hart und schmeckt bitter, daher wird er rein zu Therapiezwecken eingesetzt. Er enthält zwei hochwirksame Polysaccharide, die das Immunsystem stärken. Er wird bei bakteriellen und viralen Infektionen sowie Infekten der oberen Luftwege eingesetzt . Weitere Einsatzgebiete sind Krebserkrankungen, Darmgeschwüre, Hauterkrankungen und Ödeme.
Eichhase (Polyporus umbellata)
Ist als Speisepilz relativ unbekannt, jedoch in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit 2000 Jahren als harntreibendes Mittel im Einsatz. Er ist reich an Ballast und Mineralstoffen (Kalzium, Kalium und Eisen) und Spurenelementen (Mangan, Kupfer und Zink). Er reguliert Blutdruck, Ödeme und Übergewicht , wird aber auch zur Immunstimulierung und bei Krebs eingesetzt.
Man kann Heilpilze mit allen anderen Therapieformen kombinieren, sie sollten längerfristig über mindestens drei Monate eingenommen werden. Es ist immer sinnvoll, den richtigen Pilz und die notwendige Dosierung austesten zu lassen. Obwohl es keine Nebenwirkungen gibt, ist es ratsam, sich vor der Einnahme von einem Arzt oder Therapeuten beraten zu lassen.
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